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Schädel aus Rudolfs Virchows Sammlung im Roten Saal des Neuen Museums. Foto: Bienert |
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Freitag, 27. Juni 2014
Spitzentechnologie und Massenproduktion - Neue Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte
Freitag, 20. Juni 2014
Stadt hinter Glas
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Copyright: Simone Fischer |
Montag, 16. Juni 2014
Seelenaufschlitzer. Oskar Kokoschka in Wolfsburg
Immer wieder ziehen in Kokoschkas Bildnissen die Hände die Aufmerksamkeit auf sich. Sie verkrampfen sich, spreizen die Finger, formen kryptische Zeichen und stehlen den Gesichtern gerade bei den frühen Arbeiten fast die Schau.
Das will etwas heißen. Denn auch in den Physiognomien ballte der junge Kokoschka angefeuert vom Erlebnis van Goghs eine immense Ausdrucksenergie. Ob das Resultat dem Dargestellten ähnelte, war dem Maler zweitrangig. Nicht jeder Auftraggeber konnte sich damit abfinden. Aber der Schriftsteller Walter Hasenclever meinte, er bemühe sich täglich, seinem Bildnis ähnlicher zu werden. Rund 55 Gemälde und 140 Papierarbeiten versammelt das Kunstmuseum Wolfsburg zu einer Kokoschka-Retrospektive... Weiterlesen auf tagesspiegel.de
Dienstag, 10. Juni 2014
ZEIT ONLINE über "Die Entdeckung Berlins"
"Übrigens lohnt allein das Nachwort schon zum Kauf dieses sorgfältig und ansprechend gemachten Buchs. Denn es ist ein Musterstück historischer Recherche und gewitzter Findigkeit", schreibt Erhard Schütz auf ZEIT ONLINE über Michael Bienerts Neuedition der Entdeckung Berlins von Henry F. Urban. Hier lesen
Montag, 2. Juni 2014
Der Weltkrieg auf den Nachttisch - Neue Bücher zum Jahr 1914 und den Folgen
Gasmaske aus dem Ersten Weltkrieg Quelle: Europeana 1914-1918 |
Von Michael Bienert - Der Erste Weltkrieg hat viele literarischer Talente ausradiert
und reichlich mediokre Autoren hervorgebracht. Einer war mein Urgroßvater. In
einem Erinnerungsbuch von Frontkämpfern hat er hinterlassen, wie er sich vor
Verdun das Eiserne Kreuz verdiente. Als Zugführer eroberte er eine französische
Stellung und schaffte es, sie im Nahkampf mit Senegalesen stundenlang zu
halten. Die meisten Kameraden überlebten das Gemetzel nicht, dennoch schließt Opas
Bericht mit den Worten: „Die Stimmung war trotz allem dem Erlebten die Beste
geblieben.“
Das Frontkämpferbuch erschien 1936, es sollte die Jugend auf
kommende Heldentaten einstimmen und trägt eine handschriftliche Widmung an den
Sohn, also meinen Großvater, der im Zweiten Weltkrieg gen Frankreich zog. Dieses
Familienerbstück, eine meiner Kindheitslektüren während langer Nachmittage
unter Omas Obhut, ist ein Fremdling zwischen meinen Büchern. Deshalb vermüffelte
das Buch jahrelang neben alten Schallplatten im Keller, genau wie das 1930 in
Stuttgart erschienene, mehrere Kilo schwere Bayernbuch
vom Weltkriege. Aber so ein illustriertes Prachtwerk kann man doch nicht einfach
auf den Kehrichthaufen der Geschichte werfen!
Nun haben es die alten Weltkriegsbücher wieder auf meinen
Schreibtisch geschafft, denn die 100. Wiederkehr des Kriegsbeginns rollt
unerbittlich wie ein Panzer auf uns Kulturjournalisten zu.
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