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Montag, 23. Mai 2016
Anita Lasker-Wallfisch in der Galerie Parterre - Uraufführung einer Komposition von Hermann Keller am 26. Mai 2016
Sonntag, 15. Mai 2016
Modernes Berlin der Kaiserzeit - lieferbar ab August 2016
Nun ist es kein Geheimnis mehr: Die Deutsche Nationalbibliothek hat als erste den Titel und die Eckdaten unseres neuen Buches im Internet veröffentlicht.
"Modernes Berlin der Kaiserzeit" von Michael Bienert und Elke Linda Buchholz erscheint im August 2016 und erweitert den Erfolgstitel "Die Zwanziger Jahre in Berlin" (6. Auflage) zu einem Wegweiser durch das moderne Berlin der Epoche von 1871 bis 1933.
Beide Bücher erscheinen im Berlin Story Verlag zum Preis von 19,95 €.
"Modernes Berlin der Kaiserzeit" von Michael Bienert und Elke Linda Buchholz erscheint im August 2016 und erweitert den Erfolgstitel "Die Zwanziger Jahre in Berlin" (6. Auflage) zu einem Wegweiser durch das moderne Berlin der Epoche von 1871 bis 1933.
Beide Bücher erscheinen im Berlin Story Verlag zum Preis von 19,95 €.
Samstag, 14. Mai 2016
Im Theater (61): "Berlin Alexanderplatz" am Deutschen Theater
Von Michael Bienert - Die Hälfte des Publikums verlässt den Saal schon in den beiden Pausen, die der Regisseur Sebastian Hartmann zuschauerfreundlich in seine Viereinhalb-Stunden-Adaption des berühmtesten Berlin-Romans eingeschaltet hat. An den Schauspielern des Deutschen Theaters liegt es nicht: Ob als perfekt disponierter Chor, ob in Spielszenen oder Monologen, in den ausgefeilten Auftritten reiht sich Kabinettstückchen an Kabinettstückchen, wird Döblins Roman Berlin Alexanderplatz als Sprachkunstwerk beim Wort genommen und zum Leuchten gebracht. Ja, auf eine vertrackte Art und Weise hält diese collagehafte Nummernrevue dem Autor Döblin und seinem Roman die Treue, so sehr, dass ein großer Teil des Publikums frustriert kapituliert. Aber ist es nicht, Hand aufs Herz, vielen Lesern ebenso ergangen? Döblins Erzählen arbeitet gegen die naturalistische Zurichtung der Wirklichkeit an, es ist sprunghaft, ausufernd, anarchisch und auch selbstironisch. Eine ähnliche Verweigerungshaltung gegen das Gefällige, Geordnete und Erwartbare strukturiert diese Inszenierung.
Weder wollen Hartmann und das Ensemble die allbekannte Geschichte vom Franz Biberkopf noch einmal chronologisch nacherzählen, noch die Großstadtatmosphäre mit den Mitteln des Theaters simulieren, so wie es Döblin mit seiner Montagetechnik im Roman gelingt. Das Publikum blickt auf eine kühle Versuchsanordnung, auf grelle weiße Wände aus Leuchtstoffröhren, die vor dem nackten Rundhorizont der großen Bühne hin- und hergerollt werden. Sie dient als Projektionsfläche für Videoanimationen (von Thilo Baumgärtel), die auf surrealen, bisweilen kindlich verspielten Schwarz-Weiß-Zeichnungen beruhen. Ein Berliner Hinterhof ist da mal erkennbar, auch die Kostüme (Adriana Braga Peretzki) und der brachiale Dialekt zitieren die Stadt der Zwanziger Jahre, doch ist das nicht Endzweck der Inszenierung, sondern nur Spielmaterial. Gar keine Rolle spielt hier der reale oder historische Alexanderplatz: Er ist lediglich als kreisrunde Spielfläche und Schriftzug vorhanden. Viele ernster als die Berliner Topografie nimmt die Aufführung die vielfältigen mythologischen Verweise, durch die Döblin die Biberkopf-Story mit Bedeutung auflädt: Der Tod, Hiob, Abraham und Isaak, die Engel sind die Hauptfiguren neben Biberkopf. Der Schlachthof und die Irrenanstalt sind die Hauptschauplätze, auf denen die Frage verhandelt wird, wie viel ein Mensch von sich opfern muss, um als sehender und fühlender Zeitgenosse durchs Leben zu gehen.
Denn blind hat Franz Biberkopf seine Braut Ida erschlagen, so triebblind wie er nach Verbüßung seiner Haftstrafe wieder an die Tür - hier eine Blechkiste - ihrer Schwester Minna klopft. Andreas Döhlers Biberkopf spielt mehr den Zuhältertyp als den gutmütigen Transportarbeiter, lebenshungrig stürzt er sich auf die Frauen, die das Schicksal ihm zuspielt. Katrin Wichmann als Minna (und später als Mieze) gibt die resolute Berlinerin, die sich mit Händen, Füßen und Mundwerk gegen die Kerls zu wehren weiß und am Ende trotzdem unterliegt. In einem fortgeschritteneren Stadium der Aufführung schlüpfen Felix Goeser und Wiebke Mollenhauer in die Rollen des vierschrötigen Biberkopf und der zarten Mieze, die für ihn anschaffen geht, nachdem er einen Arm verloren hat. Der stotternde Reinhold (Edgar Eckert), Miezes Mörder, bleibt als hübscher Kerl mit Lockenfrisur und Migrationshintergrund eine Nebenfigur. Moritz Grove kommentiert das Geschehen als Conférencier wie auf einem billigen Rummelplatz, Michael Gerber und Gabriele Heinz gelingen stillen, intensive Momente als Hiob und alte Erzählerin. Almut Zilcher als Tod rennt in einem zähen Showdown gegen den passiven Widerstand Franz Biberkopfs an, der sich weigert, ein anderer Mensch zu werden.
Die Wandlung zu einer gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit hatte Döblin als Fluchtpunkt vor Augen, glaubte aber dieses Ziel selbst verfehlt zu haben, als er den fertigen Roman las. In der Aufführung wird Biberkopfs Wandlung im Schlussbild vom Chor behauptet, plausibler als im Roman wird sie dadurch nicht. Eine Empfindung von Ratlosigkeit, mit der man das Buch aus der Hand legt, bleibt auch nach dieser sorgfältigen Adaption. Sie schlachtet Döblins Roman nicht bloß fürs Theater aus, macht kein gefälliges Berlin-Stück daraus, sondern arbeitet sich tatsächlich an seinen Widersprüchen und Widerständen ab. Zum Spielplan des Deutschen Theaters
Mittwoch, 11. Mai 2016
Der Maler Wolfgang Leber im Märkischen Museum
| Wolfgang Leber im Atelier Foto: Lutz Wohlrab / Wikimedia |
Sie ehrt einen Maler, den man in seiner Stadt kaum noch kennt. Im Februar ist Leber achtzig Jahre alt geworden. Mit elastischem Schritt schreitet Wolfgang Leber durch die Ausstellung, ein Flaneur noch immer, mit unaufgeregtem Habitus und ruhigem Blick. Aquarellartige Transparenz zeichnet viele Gemälde Lebers aus. Das macht sie leicht und luftig, trotz klarer Linienstrukturen und leuchtender Töne. Er selbst erklärt seine Vorliebe fürs verdünnte Kolorit lachend mit seiner Sparsamkeit: Wer die Farbe stark verdünnt, braucht weniger Material. Und das war in der DDR häufig knapp für einen, der außerhalb des offiziellen Betriebs arbeitete. Eingeschränkt habe ihn das Regime nicht, meint Leber beim Gang durch die Ausstellung: „Man steht ja im Atelier, da ist keine Aufsicht. Da hatte ich die Freiheit, zu malen, was ich wollte. Der Druck kam dadurch, dass man nicht genügend Ausstellungsmöglichkeiten hatte.“Weiterlesen auf www.tagesspiegel.de
Montag, 9. Mai 2016
Neues Leben im Nicolaihaus - Lesung am 26. Mai 2016 - Buch zur Hausgeschichte in einer Neuausgabe
Im März wurde das Nicolaihaus in der Brüderstraße, eines der wenigen erhaltenen Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts in Berlin, von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wiedereröffnet. Die Stiftung hat das Haus mit hohem Aufwand restauriert und modernisiert, um es als bedeutende Adresse der europäischen Aufklärung und als "Keimzelle unserer Demokratie" zu sichern. Dem Andenken des Verlegers und Schriftstellers Friedrich Nicolai wurde durch die Einrichtung einer Dauerausstellung zu Leben und Werk Rechnung getragen. Gelegenheit, das Haus als geselligen Treffpunkt von innen zu erleben, gibt es am 26. Mai 2016 ab 19 Uhr.
Professor Dr. Manfred Kappeler stellt sein Buch "Lessings Kiste. Nicolais Plan und das Grimm'sche Wörterbuch" vor. Ein gemeinsames Anliegen der Jugendfreunde Nicolai, Lessing und Mendelssohn war es, zur 'Hebung des Geschmacks' ein allgemeines Wörterbuch der deutschen Hochsprache zu schaffen. Welche Erfahrungen und Motive die Freunde zu diesem Vorhaben brachten und was schließlich daraus geworden ist, wird der Autor Kappeler mit einer Lesung aus seinem Buch berichten. Im Anschluß wird Zeit für Diskussion und einen kleinen Umtrunk sein. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ab sofort telefonisch (030/626406-390) oder per E-Mail (nicolaihaus@denkmalschutz.de). Weitere Veranstaltungen werden auf der Website des Freundeskreises Nicolaihaus angekündigt.
Zur Wiedereröffnung des Nicolaihauses hat der Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein 2006 erschienenes Buch über die Geschichte des Gebäudes in einer aktualisierten Fassung wiederaufgelegt. Vorgestellt werden berühmte Bewohner wie der Porzellanfabrikant Johann Ernst Gotzkowky, die Verlegerfamilie Partei, der Dichter Theodor Körner und die Malerin Johanna Dorothea Stock. Auch wird daran erinnert, dass das von den Nationalsozialisten geschlossene Lessing-Museum sich seit 1913 im Nicolaihaus befand. Zahlreiche Veranstaltungen machten es zum ersten Literaturhaus Berlins. Ergänzt wird die Neuausgabe des Buches durch Informationen zum Umgang mit der historischen Bausubstanz während der Sanierung, die erheblich länger dauerte als zunächst geplant.
Marlies Ebert / Uwe Hecker (Hg.)
Das Nicolaihaus
Brüderstraße 13 in Berlin
Monumente Publikationen, Bonn 2016
Gebunden, 96 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978-3-86795-122-7
Bestellbar bei Monumente Publikationen
Professor Dr. Manfred Kappeler stellt sein Buch "Lessings Kiste. Nicolais Plan und das Grimm'sche Wörterbuch" vor. Ein gemeinsames Anliegen der Jugendfreunde Nicolai, Lessing und Mendelssohn war es, zur 'Hebung des Geschmacks' ein allgemeines Wörterbuch der deutschen Hochsprache zu schaffen. Welche Erfahrungen und Motive die Freunde zu diesem Vorhaben brachten und was schließlich daraus geworden ist, wird der Autor Kappeler mit einer Lesung aus seinem Buch berichten. Im Anschluß wird Zeit für Diskussion und einen kleinen Umtrunk sein. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ab sofort telefonisch (030/626406-390) oder per E-Mail (nicolaihaus@denkmalschutz.de). Weitere Veranstaltungen werden auf der Website des Freundeskreises Nicolaihaus angekündigt.
Zur Wiedereröffnung des Nicolaihauses hat der Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein 2006 erschienenes Buch über die Geschichte des Gebäudes in einer aktualisierten Fassung wiederaufgelegt. Vorgestellt werden berühmte Bewohner wie der Porzellanfabrikant Johann Ernst Gotzkowky, die Verlegerfamilie Partei, der Dichter Theodor Körner und die Malerin Johanna Dorothea Stock. Auch wird daran erinnert, dass das von den Nationalsozialisten geschlossene Lessing-Museum sich seit 1913 im Nicolaihaus befand. Zahlreiche Veranstaltungen machten es zum ersten Literaturhaus Berlins. Ergänzt wird die Neuausgabe des Buches durch Informationen zum Umgang mit der historischen Bausubstanz während der Sanierung, die erheblich länger dauerte als zunächst geplant.
Marlies Ebert / Uwe Hecker (Hg.)
Das Nicolaihaus
Brüderstraße 13 in Berlin
Monumente Publikationen, Bonn 2016
Gebunden, 96 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978-3-86795-122-7
Bestellbar bei Monumente Publikationen
Sonntag, 8. Mai 2016
E. T. A. Hoffmann im Mai
Mittwoch, 27. April 2016
Enthüllt - Berlins verschwundene Denkmäler sind ab sofort in der Spandauer Zitadelle ausgestellt
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| Fotos: Michael Bienert |
Den größten Raum nimmt der Figurenschmuck der ehemaligen Siegesallee im Tiergarten ein, die 1901 als Geschenk des Kaisers an die Stadt fertiggestellt wurde (s. Abbildung unten). 96 Einzelporträts von preußischen Herrschern und ihren Zeitgenossen umfasste das Ensemble für den Geschichtsunterricht im Grünen ursprünglich, ein Teil wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, ein Teil unter alliierter Verwaltung vergraben und später wieder ausgebuddelt.
Ein überraschendes Wiedersehen gibt es in der Ausstellung auch mit dem glitzernden Kubus, aus dem in DDR-Zeiten in der Neuen Wache die ewige Flamme für die Opfer des Faschismus emporloderte (s. Abbildung rechts). Heute steht dort die Skulptur einer trauernden Mutter, nach einem von Helmut Kohl eigenhändig ausgesuchten Entwurf von Käthe Kollwitz.
Von den Monumenten der Weimarer Republik ist in der Dauerausstellung im umgebauten Proviantmagazin der Zitadelle lediglich das Denkmal für die gefallenen Eisenbahner ausgestellt, das 1928 vor dem Hamburger Bahnhof enthüllt wurde. Aus der NS-Zeit stammt neben einer Figur Arno Brekers ein 2011 ausgegrabener völkischer Gedenkstein mit der Inschrift "30. Hartung 1933" aus dem Grunewald. Ergänzt werden die dreidimensionalen Objekte durch Medientische und Projektionen, mit denen zum Beispiel an Mies von der Rohes verschwundenes Mahnmal für die Opfer der Revolution von 1918/19 in Friedrichsfelde erinnert wird, oder an die hypertrophen "Germania"-Pläne Adolf Hitlers und Albert Speers. Originell ist die Idee, in einem dunklen Raum die Akustik der von Speer geplanten, über 300 Meter hohen "Großen Halle" zu simulieren. Für Blinde und Nichtblinde gibt es zahlreiche kleine Modelle zum Betasten in der Ausstellung, und auch für die ausgestellten Denkmalskulpturen gilt ausdrücklich: Anfassen erlaubt!
Weder ein Lapidarium noch eine Kunstausstellung hatten die Ausstellungsmacher um die Spandauer Kulturamtsleiterin Andrea Theissen im Sinn: "Wir wollten politische Denkmäler zeigen, die etwas über die Geschichte und ihren Umgang damit erzählen." Ergänzt wird die Präsentation der aus dem Stadtbild verschwundenen Denkmäler durch eine temporäre Schau mit kleineren Objekten, Fotos und Dokumenten zur Denkmalgeschichte Berlins seit dem 18. Jahrhundert - die tiefere Einblicke in die Berliner Denkmalgeschichte ermöglicht als die Dauerausstellung, weshalb man beides möglichst vor dem 30. Oktober 2016 besichtigen sollte. Außerdem zeigen neun lebende Künstler auf einer dritten Ausstellungsebene aktuelle Arbeiten, die sich mit Berliner Denkmälern auseinandersetzen. Es ist reichlich Ausstellungsfläche in der Zitadelle vorhanden, denn das Büro Stab Architekten hat zwei langgestreckte Flügel der Anlage - das Proviantmagazin und die Alte Kaserne - denkmalgerecht umgebaut und dabei viele Spuren der Geschichte wieder sichtbar gemacht. Insgesamt 14 Millionen Euro standen für Umbauten und Ausstellungen zur Verfügung. Eine kluge Investition am richtigen Ort, der die Zitadelle als Kulturstandort und Touristenattraktion nachhaltig aufwertet.Weitere Infos unter www.enthuellt-berlin.de
Montag, 25. April 2016
75 literarische Schauplätze in Stuttgart, kurz vorgestellt
Zu den 23 Städten, die ihm heilig seien, zählte Honoré de Balzac überraschenderweise Stuttgart, genauer das mittlerweile eingemeindete Cannstadt, wo er im ehemaligen Hotel "Hermann" in der Badstraße 35 abstieg. Robert Musil hingegen fand Stuttgart "fremd und unfreundlich", schon weil er sich dort 1902/03 als Praktikant in einer Materialprüfungsanstalt tödlich langweilte und lieber Philosophie studiert hätte. Kurt Schwitters machte sich 1927 Gedanken über die moderne Architektur der Versuchssiedlung auf dem Weißenhof: "Große, edle Gestalten schreiten durch die Türen voll neuen Geistes. Hoffentlich wenigstens. Es kann vorkommen, daß nachher die Einwohner nichts so reif und frei sind wie ihre eigenen Türen. Aber hoffen wir, dass das Haus sie adelt." Es gibt in Stuttgart eben nicht nur die Orte Schillers, Hegels und Mörikes zu entdecken, in ihrem Buch Erzählte Stadt. Stuttgarts literarische Orte schlägt Irene Ferchl einen Bogen bis zu Schauplätzen lebender Autoren wie Hanns-Josef Ortheil, Friedrich Christian Delius und Wolfgang Schorlau. 75 kurze Miniaturen machen richtig Lust auf literarische Expeditionen in die Schwabenmetropole, dabei schöpft die Autorin aus dem Vollen: Wohl niemand kennt das literarische Leben in Stuttgart und Umgebung besser als die Gründerin und - seit 1993 - Chefredakteurin des literaturblatts für Baden-Württemberg.
Irene Ferchl
Erzählte Stadt
Stuttgarts literarische Orte
Silberburg Verlag, Stuttgart 2015
136 Seiten, gebunden, 84 Abbildungen
ISBN 978-3-8425-1382-2
Irene Ferchl
Erzählte Stadt
Stuttgarts literarische Orte
Silberburg Verlag, Stuttgart 2015
136 Seiten, gebunden, 84 Abbildungen
ISBN 978-3-8425-1382-2
Freitag, 22. April 2016
Brechts Filmerbe wird digitalisiert
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| Brechts Autobegeisterung ist auch in einem Film überliefert, der jetzt digitalisiert wird. Copyright: Brecht-Erben |
Dienstag, 19. April 2016
Bilder aus der Kunstsammlung von Rudolf Mosse werden in Berlin versteigert
Die Sammlung des großen Berliner Zeitungsverlegers Rudolf Mosse war 1934 die erste, die von den Nationalsozialisten zwangsversteigert wurde. Nach langwierigen Verhandlungen wurden jetzt drei Hauptwerke der Sammlung aus deutschen und Schweizer Museen an die Erben von Rudolf Mosse restituiert. Am 1. Juni 2016 werden sie im Berliner Auktionshaus Grisebach versteigert. Es handelt sich um drei bedeutende Werke der Kunst des 19. Jahrhunderts: Adolph Menzels Pastell „Emilie in roter Bluse“ (Bildlinke, Schätzpreis 300.000 - 400.000 EUR), Wilhelm Leibls „Bildnis des appellationsrates Stingelin“ (120.000 - 150.000 EUR) und Ludwig von Hofmanns „Frühlingssturm“(200.000 - 300.000), eines der wichtigsten Bilder des deutschen Jugendstils. Anlässlich der Restitutionsverhandlungen haben wir im Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz kürzlich einen Aufsatz über Rudolf Mosse und die Geschichte seiner Sammlung veröffentlicht:
Michael Bienert / Elke Linda Buchholz: "...so frei von aller loyalen Begrenzung." Reklamegeschäft und Sammellust: Der Verleger Rudolf Mosse. In: Hermann Parzinger (Hg.): Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz 2014, Berlin 2015, S. 152-173.
Der Aufsatz steht in der Mediathek der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum Download bereit.
Michael Bienert / Elke Linda Buchholz: "...so frei von aller loyalen Begrenzung." Reklamegeschäft und Sammellust: Der Verleger Rudolf Mosse. In: Hermann Parzinger (Hg.): Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz 2014, Berlin 2015, S. 152-173.
Der Aufsatz steht in der Mediathek der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum Download bereit.
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