Translate

Samstag, 30. Januar 2016

Ulrich Wüst bei C/O Berlin - ab 5. Februar 2016

"Stadtbilder / Spätsommer / Randlagen" - unter diesem Titel zeigt die Fotogalerie C/O Berlin ab kommenden Freitag 130 Arbeiten des Berliner Fotografen Ulrich Wüst. Menschenleere Architektur, Gegenstände des alltäglichen Lebens, eine Frau und zwei Männer mit Koffern und Taschen, die aufs offene Meer schauen: Mit analytisch-puristischem Blick erzählt Ulrich Wüst in schwarz-weißen Bilderzyklen sein persönliches Erleben vor, in und nach der Wendezeit und liefert damit zugleich visuelle Kommentare zu einem signifikanten Kapitel deutscher Geschichte. Der 1949 im Magdeburg geborene Fotograf folgt einem durchdachten Bildprinzip zwischen vermeintlicher Objektivität und subjektiv-subversiver Detailgenauigkeit. Die in Inhalt und Größe intimen Fotografien präsentiert Ulrich Wüst als Einzelbilder an der Wand oder als Bildsequenz in handgefertigten Leporellos. Sein Werk wird heute im Kontext von renommierten amerikanischen Fotografen wie Lewis Baltz, Ed Ruscha oder Stephen Shore gelesen. Zur Ausstellung, die von Katia Reich und Felix Hoffmann kuratiert wurde, erscheint eine Publikation im Kehrer Verlag. Eröffnung der Ausstellung am 5. 2. 2016 um 19 Uhr im Amerika-Haus am Bahnhof Zoo.

Zur Homepage von Ulrich Wüst
Zur Homepage von C/O Berlin

Montag, 25. Januar 2016

Der Wohnpalast in der Süddeutschen Zeitung

Der Wohnpalast. Foto: Sabine Dobre/Gewobag
Im Auftrag der Gewobag hat Michael Bienert die Geschichte des sozialistischen Wohnpalastes am Ostseeplatz recherchiert - und ist schließlich im Stasiunterlagenarchiv fündig geworden. Jetzt hat die Süddeutsche Zeitung über das Projekt berichtet. Hier lesen

Überleben nach der Feldenkrais-Methode

Von Michael Bienert - "Feldenkrais" heißt eine Heilmethode, die schon viele Menschen mittels müheloser Bewegungen und sanfter Berührungen von lästigen Rückenschmerzen befreit hat. Sie hilft dabei, Bewegungseinschränkungen zu überwinden und ein besseres Körper- und Lebensgefühl zu entwickeln. Wie die Methode genau funktioniert, wissen aber auch erfahrene Therapeuten nicht zu sagen. Es gibt keine Terminologie dafür, lediglich Übungen, die dabei helfen, die eigene Körperwahrnehmung zu schärfen und neue Bewegungsmuster zu lernen. Dabei muss jeder Lehrer oder Schüler seine eigenen Erfahrungen sammeln und seinen persönlichen Weg finden, um seine Fähigkeiten zu erweitern.
Klarer als durch Begriffe wird das Besondere dieser Methode bei der Lektüre der ersten gründlich recherchierten Biografie über ihren Erfinder Moshé Feldenkrais (1904-1984). In der Ukraine als Jude geboren, von Pogromen bedroht, als junger Mann nach Palästina ausgewandert, zum Ingenieurstudium nach Paris gegangen, von dort vor den Nazis nach London geflohen: Der junge Feldenkrais musste immer wieder ums nackte Überleben kämpfen. Dabei konnte er sich nicht auf überkommene Traditionen verlassen, sondern erlernte eine absolut vorurteilsfreie Lebenshaltung, die sich als praktikabel erwies, um sich als Individuum in einer brandgefährlichen Welt zu behaupten.
Feldenkrais lernte Boxen und Judo, er lehrte jüdische Siedler Jiu-Jitsu, arbeitete in England und Israel als Ingenieur in geheimen militärischen Forschungslabors. Mit wissenschaftlicher Akribie studierte er lebenslang körperliche Abläufe, um herauszufinden, wie sie mit dem Nervensystem zusammenhängen. Mit seinem Erfahrungswissen half er Schwerbehinderten aus dem Rollstuhl, lehrte den israelischen Staatsgründer Ben Gurion auf dem Kopf stehen, begeisterte Theaterleute wie Peter Brook und Musiker wie Yehudi Menuhin.
Ein Guru aber wollte Feldenkrais nie sein. Auch der Judaist Christian Buckard stilisiert ihn nicht dazu, sondern erzählt ohne Umschweife den spannenden Lebensroman eines Menschenforschers, dessen Lernbereitschaft grenzenlos war.

Christian Buckard
Moshé Feldenkrais
Der Mensch hinter der Methode
Berlin Verlag, München 2015
368 Seiten, 24 Euro

Erstdruck: literaturblatt für baden-Württemberg, Heft 1/2016

Freitag, 22. Januar 2016

bauhaus100 - die Website zum Bauhausjubiläum ist online

Die Schablone zum Bauhausjubiläum im
Selbstversuch des Webmasters
2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses, dieses Jubiläum wird mit zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen als bundesweites Ereignis von internationaler Bedeutung gefeiert. Vorbereitet wird es von den drei sammlungsführenden Bauhausinstitutionen in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Verbund 2019, einem Zusammenschluss verschiedener Bundesländer und des Bundes. In seiner gestrigen Sitzung im Bauhaus-Archiv beschloss das Kuratorium den Finanzierungsplan für 2016 in Höhe von rund 1,2 Mio. Euro. Die beteiligten Bundesländer, darunter maßgeblich Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen wenden zur Vorbereitung und Durchführung des Bauhaus Jubiläums 2016 bis 2020 insgesamt 3,7 Mio. Euro zur Finanzierung der Geschäftsstelle, des Marketings und der Kommunikation für das bundesweite Jubiläum auf. Weitere Projekte werden in den kommenden Jahren durch die beteiligten Bundesländer gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes finanziert, die insgesamt Mittel in Höhe von 16,5 Mio. Euro für das Bauhaus Jubiläum einbringt. Im Rahmen der Sitzung gab das Kuratorium grünes Licht für den Start der Jubiläumsplattform bauhaus100.de. Bereits jetzt existiert ein Kalender, in dem Institutionen und Initiativen aus Deutschland und der ganzen Welt ihre aktuellen Veranstaltungen zu den Themen Bauhaus und Moderne anmelden können. Mit dem Start der Internetpräsenz wurde auch erstmals das visuelle Erscheinungsbild für das Bauhaus Jubiläum 2019 veröffentlicht. Zentrales Element ist eine stilisierte „100“ - zu sehen auf dem Foto oben, aufgenommen mit Hilfe einer Schablone mit dem Jubiläums-Logo.

Sonntag, 17. Januar 2016

"Hoffmanns Berlin" füllt die Buchhandlungen

So sah es am Freitag in der Buchhandlung am Bayerischen eine halbe Stunde vor Beginn der Lesung von Michael Bienert (aus "E. T. A. Hoffmanns Berlin") aus, wenige Minuten, nachdem die Buchhändlerin die Eingangstür aufgesperrt und die Wartenden eingelassen hatte. Am kommenden Donnerstag (21. 1. 2016, 19.30 Uhr) ist mehr Platz: Schleichers Buchhandlung hat einen großen Saal in den Museen Dahlem angemietet. Der Schauspieler Wolfgang Condrus wird Michael Bienert unterstützen und aus den Originaltexten von E. T. A. Hoffmann lesen. Infos und Karten: http://www.schleichersbuch.de/veranstaltungen-lesungen.html

Der Schriftsteller und Kulturhistoriker Manfred Flügge, Stammkunde in der Buchhandlung am Bayerischen Platz, hatte folgendes Grußwort zur Veranstaltung geschickt:

"Ich würde sagen: Es war, nach vielen guten Vorläufern, das Bienert-Buch, auf das ich gewartet habe. Klug aufgebaut, wunderschön illustriert, übersichtlich erzählt. Dieser Autor hat sich seine Berlin-Kenntnis erlaufen, ganz im Sinne des Ratschlags von Franz Hessel. Am Beispiel von E. T. A. Hoffmann macht uns Bienert klar, dass man es in Berlin nur aushält, wenn man genügend Phantasie, ja sogar Sinn für Phantastik besitzt." 

Montag, 11. Januar 2016

Buddha und Kaiserthron - Kunstschätze vor dem Umzug aus Dahlem nach Mitte

Der chinesische Kaiserthron
Quelle: www.humboldt-forum.de
Eine Serie im Tagesspiegel widmet sich dem Umzug wertvoller Kunstschätze aus Dahlem ins Humboldt-Forum, das ins wiederaufgebaute Berliner Schloss einziehen wird.
In der heutigen Ausgabe erzählt Elke Linda Buchholz die Geschichte des chinesischen Kaiserthrons, der bald aus den Dahlemer Museen in Humboldt-Forum umzieht.
Bereits online ist ihr Artikel über die Buddha-Statue, die der afghanische König Amanmullah zwischen Weltkriegen nach Berlin brachte. Hier lesen

Ab dem sofort werden die Ausstellungsbereiche Süd-, Südost- und Zentral-Asien des Museums für Asiatische Kunst, die Ausstellungsbereiche Südsee und Indianer Nordamerikas des Ethnologischen Museums sowie das Junior-Museum der Museen Dahlem für die Besucherinnen und Besucher nicht mehr zugänglich sein. Die Objekte dieser Bereiche werden nach fachgerechter Restaurierung für den Umzug ins Humboldt Forum vorbereitet. Große Teile des Museums für Asiatische Kunst, des Ethnologischen Museums sowie des Museums Europäischer Kulturen bleiben auch weiterhin bis voraussichtlich Anfang 2017 geöffnet.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Der Philosoph als Flüchtling - ein Buch über Begegnungen mit Walter Benjamin

Von Michael Bienert - Der Vorschlag, Flüchtlinge an der Landesgrenze abzuweisen, wenn sie keine gültigen Ausweise vorweisen können, ist nicht nur weltfremd, sondern auch geschichtsvergessen. Niemand, der sich jemals mit der Situation deutscher Emigranten auf der Flucht vor deutschen Konzentrationslagern befasst hat, kann so etwas vertreten. Es genügt schon, die Berichte von Walter Benjamins Flucht über die Pyrenäen im September 1940 zu lesen. Mit letzter Kraft und eiserner Disziplin gelang es dem Verfolgten, sich zu Fuß über die französische Grenze nach Spanien zu retten, von wo aus er mit einem gültigen Visum in die USA weiterreisen wollte. Doch in der spanischen Grenzstation erklärte der Polizeivorsteher, Benjamin und die mit ihm geflohenen Ausländer würden am kommenden Tag zurückgeschickt. Eine neue Verordnung zwinge ihn, Staatenlose ohne gültiges französisches Ausreisevisum nicht mehr nach Spanien zu lassen.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Buddha am Drehort Staaken - Der Filmpionier Paul Wegener im Museum für Asiatische Kunst

Paul Wegener mit Buddha. Foto: smb
Von Elke Linda Buchholz - Als "Golem" geisterte er über die Leinwand, mächtig und unheimlich. Als "Student von Prag" nutzte er 1913 das noch junge Filmmedium zum abgründigen Doppelgänger-Spiel. Als "Großer Mandarin" strahlte er die Ruhe Buddhas aus: Den Schauspieler und Regisseur Paul Wegener kennt man als personifizierten Filmklassiker der Zwanziger Jahre in wechselnden Rollen, vor und hinter der Kamera, und in schillernden Kostümen quer durch die Zeiten und Erdteile. Dass er auch ein profunder Kunstsammler und Kenner ostasiatischer Kulturen war, zeigt jetzt eine Ausstellung im Museum für Asiatische Kunst in Dahlem. Originale Filmplakate und Setfotos aus Paul Wegeners Schwarzweißfilmen versammelt sie mit imponierenden chinesischen Großskulpturen und zierlichen Statuetten aus Alabaster oder Bronze zu einer überraschenden Kabinettausstellung. Was Wegener damals im Herrenzimmer seiner Wohnung in der Binger Straße an Asiatika aufstellte, schenkte seine Witwe später teilweise dem Berliner Museum: darunter Spitzenstücke wie eine kapitale Luohan-Figur aus der Ming-Dynastie des 15. Jahrhunderts. Der überlebensgroße, vergoldete Buddhajünger zeigt sich darin so versunken und in sich ruhend, wie es Wegener wohl selbst anstrebte. Ihn faszinierte die asiatische Weisheit und Kunst derart, dass er sogar Vorträge darüber hielt. 1926 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Freundeskreises der Ostasiatischen Kunstsammlung. In Hamburg, Paris, Amsterdam und Bukarest jagte Paul Wegener asiatischen Preziosen für seine Sammlung hinterher. Ganz pragmatisch nutzte der Filmstar sie auch als Requisiten bei Dreharbeiten, etwa für den 1925 in der Zeppelinhalle Staaken gedrehten Stummfilm "Lebende Buddhas", in dem er neben Asta Nielsen auftrat. Ein damals im Film genutztes mannshohes Ritualgerät aus Kupferblech steht jetzt hier in der Vitrine. Der amibitionierte Buddha-Film Publikum floppte trotz aufwendiger exotischer Settings. Wegeners Asienbegeisterung tat das keinen Abbruch: Noch 1939 ließ er sich in seinem Berliner Haus beim meditativen Betrachten einer Buddhakopfes fotografieren. Wohlgefällig schaut ihm der große Luohan dabei über die Schulter.

Der große Mandarin
Paul Wegener, Pionier der Filmkunst und seine asiatische Kunstsammlung
Museum für Asiatische Kunst bis 20.3.2016
Infos und Öffnungszeiten

Samstag, 19. Dezember 2015

Leidet Venedig an Demenz? Salvatore Settis´ Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte

Foto: Elke Linda Buchholz
Von Elke Linda Buchholz - Salvatore Settis ist wütend. Der 74jährige Altmeister der italienischen Kunstgeschichte verfolgt die Lage Venedigs seit langem mit wachsender Besorgnis. Jetzt reicht es ihm. Nicht steigende Hochwässer, stinkendes Lagunenwasser, verfallende Gemäuer machen ihm Sorgen. Die eigentliche Bedrohung des kostbaren Stadtkörpers sieht er anderswo: in der rapiden Umwandlung einer bewohnten, lebendigen Stadtkommune in eine museale Kulisse mit Hotelfunktion, die letztlich nicht mehr wert ist als die überall auf der Welt emporschießenden Imitate. Ob "The Venetian" in Las Vegas oder in Macao, vielerorts kann man die Highlights der Lagunenstadt mittlerweile bewundern. Das echte, von normalen Menschen benutzte Venedig dagegen schwindet, ist schon fast nicht mehr existent. Bereits kursieren Pläne, auf einer vorgelagerten Insel ein "Veniceland" als historischen Themenpark für Touristen zu installieren. Der italienische Staat bietet sein historisches Erbe derweil scheibchenweise im Internet feil. Der Immobilienwert der Insel La Certosa etwa wurde 2010 auf gut 28 Millionen beziffert. Aber, so Settis, eine Stadt wie Venedig hat keinen Preis. Sie besteht auch aus Unsichtbarem, ist Erinnerung, Erfahrung, Allgemeinbesitz: Kulturgut eben.
Was würde, fragt Settis, Dantes "Göttliche Komödie" oder Michelangelos "Jüngstes Gericht" dem Staatshaushalt an Dividende einbringen? Mit seiner jetzt auf deutsch erschienenen "Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte" erweitert der Gelehrte einen 2012 gehaltenen Vortrag zu einem fundierten Essay. Das kluge Buch, untermauert mit Zahlen und Fakten, gibt zu denken und betrifft nicht nur den im Zentrum stehende Sonderfall Venedig, sondern unseren Umgang mit historisch gewachsenen Stadtstrukturen und urbanen Räumen allgemein Warum sie so unersetzlich sind und wie die inflationär aufploppenden Nachbauten, die translozierten Museumsdörfer und wieder aufgebauten "Originale" das Erleben der realen Städte verändern, schildert er ebenso wie das geschichtsvergessene Emporwachsen von Hochhäusern, die die historischen Stadtkerne dominieren und degradieren.
Bizarres diagnostiziert der Autor etwa in Mailand. Da dort seit alters her festgeschrieben war, dass kein Bauwerk höher ragen durfte als der madonnenbekrönte Dom (108 Meter), griffen Stadtväter und -planer zu einer List. Eine Kopie eben dieser Madonnenfigur wurde auf die Spitze eines höher geplanten Hochhauses montiert. Als dann der nächst höhere Wolkenkratzer den ersten überragte, schwebte die "Madonnina" kurzerhand dorthin weiter.
Settis macht klar: Auch Städte können ihr Gedächtnis verlieren und einer Amnesie verfallen, wie Menschen. Ein Venedig in Demenz? Schauerliche Vorstellung.

Salvatore Settis
Wenn Venedig stirbt 
Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte
Wagenbach Verlag, Berlin 2015
160 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978 3 8031 3657 2

Erstdruck: literaturblatt für baden-Württemberg, Heft 1/2016

Mehr lesen:
Elke Linda Buchholz über das literarische Venedig
Elke Linda Buchholz über neue Architektur in Venedig

Dienstag, 1. Dezember 2015

Weltreise - Ulrike Ottingers Ausstellungsinstallation in der Staatsbibliothek

Die Weltreisenden des 18. und 19. Jahrhunderts hatten nicht die Möglichkeit zu fotografieren und filmen, sie mussten genau hinschauen, zeichnen, beschreiben und sammeln. Adelbert von Chamisso ließ sich von Eskimos kleine Walmodelle aus Holz schnitzen, nach denen er später Zeichnungen anfertigte. Beides ist nun in der Staatsbibliothek zusammen mit Filmaufnahmen zu sehen, die die Künstlerin und Filmemacherin Ulrike Ottinger von einer Reise in die Beringsee mitgebracht hat. In einer brillanten Großprojektion ist das Auftauchen der Wale von einem schwankenden Schiff zu erleben: Buckel, Schwanzflosse und Atemstrahl, ein großartiges Schauspiel, wie es sich nicht anders dem Naturforscher Chamisso auf dem russischen Segelschiff "Rubrik" bot.
Die von Ulrike Ottinger und Jutta Weber gestaltete Ausstellung "Weltreise" der Staatsbibliothek versammelt selten gezeigte Aufzeichnungen, Skizzen und Mitbringsel der großen Weltreisenden Johann Reinhold Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso, kombiniert mit Auszügen aus Ottingers eigenen Arbeitsbüchern und Notizen.