Wenn Texte in Schulbücher aufgenommen werden, bringt das den Autoren zwar finanziell nicht viel ein, macht aber froh und stolz. In der Reihe Editionen und Materialien des Klett-Verlags ist jetzt eine Ausgabe von Schillers Kabale und Liebe für den Unterricht in der Oberstufe erschienen, den Materialienteil schließt eine Theaterkritik ab, die Michael Bienert 2010 für die STUTTGARTER ZEITUNG geschrieben hat. Sie müssen das Buch deshalb nicht kaufen, der für nachdruckenswert befundenen Text Die Kälte der Elite und die Sorgen der Mittelschicht ist auch in unserem Onlinearchiv zugänglich.
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Freitag, 24. Juni 2011
Reif fürs Schulbuch
Wenn Texte in Schulbücher aufgenommen werden, bringt das den Autoren zwar finanziell nicht viel ein, macht aber froh und stolz. In der Reihe Editionen und Materialien des Klett-Verlags ist jetzt eine Ausgabe von Schillers Kabale und Liebe für den Unterricht in der Oberstufe erschienen, den Materialienteil schließt eine Theaterkritik ab, die Michael Bienert 2010 für die STUTTGARTER ZEITUNG geschrieben hat. Sie müssen das Buch deshalb nicht kaufen, der für nachdruckenswert befundenen Text Die Kälte der Elite und die Sorgen der Mittelschicht ist auch in unserem Onlinearchiv zugänglich.
Donnerstag, 23. Juni 2011
Fortbildung in der Moschee
Hier lassen sich die lieben Stadtführer-Kollegen von StattReisen erklären, wie es in einer Moschee zugeht. Die Betreiber des Maschari Center am U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof setzen auf Transparenz und Offenheit, das kam gut an. Auch ohne Führung kann man den großen Betraum im Erdgeschoss besichtigen und in der Fleischerei im Untergeschoss Lammrippchen kaufen.
Dienstag, 14. Juni 2011
Walter Benjamin in der Metro
Am Pfingstsonntag auf der Suche nach Spuren von Chamissos Paris bleibt das Auge spontan an einem Zitat in der Metro hängen. Ein wunderbarer Beitrag zum Text der Stadt, nicht wahr? Auf den zweiten Blick entpuppt sich das Bild von Paris als großem Lesesaal einer Bibliothek über der Seine als Bonmot eines deutschen Parisliebhabers in französischer Übersetzung - es stammt von unserem großen Vor-Gänger Walter Benjamin.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Chamisso-Kongress in Paris
Matthias Glaubrecht vom Berliner Naturkundemuseum erklärt den Generationswechsel der Salpen und die Bedeutung dieser Entdeckung für den Naturforscher und Dichter Adelbert von Chamisso. Am Samstag ist Michael Bienert mit einem Vortrag über Chamissos Notizbücher beim internationalen Chamisso-Kongress in Paris an der Reihe. Einen Kurzrapport über den ersten Kongresstag gibt es hier.
Dienstag, 31. Mai 2011
Was der Wissenschaftsrat empfiehlt
Der Wissenschaftsrat hat die Klassik Stiftung Weimar und das Deutsche Literaturarchiv auf der Marbacher Schillerhöhe (Foto) evaluiert. Dass er beide Institutionen näher an den Wissenschaftsbetrieb rücken will, liegt wohl in der Natur dieses Gremiums, schreibt Michael Bienert heute in der STUTTGARTER ZEITUNG. Mehr
Samstag, 28. Mai 2011
Gesichter der Renaissance - als App für iPhone und iPad

"Die Datenmenge ist wirklich üppig, aber der Download lohnt sich total. Diese App bietet ganz unterschiedliche Informationen zu tollen Renaissance-Porträts. Es gibt klassische kunsthistorische Betrachtungen, witzige Anekdoten, interessante Hintergrundinfos zu Zeit und Materialität und dann die vielen Filme ... Daher 5 Sterne von mir, ohne Einschränkung", schreibt einer der ersten Nutzer über die Gratis-App zur Ausstellung Gesichter der Renaissance (ab 25. August im Bode-Museum). Produziert hat sie ANTENNA INTERNATIONAL, das Skript mit vielen witzigen Ideen stammt von Elke Linda Buchholz aus unserem Büro. Hier geht´s zum Download.
Freitag, 27. Mai 2011
Storyboards in Emden und Berlin
Mittwoch, 25. Mai 2011
Kunst zum Hören: Neo Rauch
In Baden-Baden wird am Samstag eine große Neo-Rauch-Ausstellung eröffnet. Zu den verrätselten Bildern des Leipziger Malers einen Audioguide mit Texten zu schreiben, die den Kunstwerken ihr Geheimnis lassen, war eine große Herausforderung. Das Ergebnis ist nicht nur in der Ausstellung zu hören, sondern auch in einem handlichen Bildband mit beigelegter CD, im Buchhandel erhältlich für 16,80 €. - In der Reihe Kunst zum Hören des Hatje Cantz Verlags ist bereits ein Titel über Miro von Elke Linda Buchholz erschienen.
Demonstration im Zeitungsviertel
Kein Durchkommen auf der Rudi-Dutschke-Straße, die früher Kochstraße hieß und die Hauptschlagader des Zeitungsviertels war. In der Bundesdruckerei wurde heute früh gestreikt, dem Demonstrationszug zum Sitz des Verbandes der Zeitungsverleger in der Markgrafenstraße schlossen sich auch streikende Redakteure aus dem Berliner Verlag und Kollegen aus dem Deutschen Journalistenverband an. Wir als freie Autoren können nicht gegen unsere Auftraggeber streiken, aber uns wenigstens mit den Festangestellten in den Redaktionen und Druckereien solidarisieren. Wenn deren Löhne gedrückt werden, nützt das uns Freien gar nichts, im Gegenteil: Es entwertet auch unsere Arbeit. Wenn Verlagsmanager an unseren Honoraren herumkürzen, dann brauchen wir unbedingt die Unterstützung der fest angestellten Kollegen in den Redaktionen - also ist es nur fair, deren Widerstand gegen die Aushöhlung bestehender Tarifverträge zu unterstützen (siehe Pressemitteilung des DJV-Landesverbandes).Und ganz nebenbei war die Teilnahme an der Demo auch die ideale Vorbereitung auf die nächste Stadtführung über Medien in der Stadt am kommenden Samstag, Treffpunkt um 11 Uhr an der Axel-Springer-Straße, Ecke Kochstraße.
Freitag, 20. Mai 2011
Ein Lob für Kleists Berliner Skandale
"Die Führung zu überraschenden Orten in Berlin, die mit Kleist's Leben in Verbindung stehen, war hervorragend: gute Route, sehr gute Rhetorik und Veranschaulichung in passenden, mitgeführten Abbildungen und dann zum Schluss der Clou mit der Mini-Theateraufführung am Originalschauplatz! Unbedingt empfehlenswert, weitersagen!" Sowas liest man gern, eine Teilnehmerin an dem literarischen Stadtrundgang Kleists Berliner Skandale hat das nach der Premiere im März auf zitty.de geschrieben. Der nächste findet am kommenden Sonntag, dem 22. Mai um 14 Uhr statt, Treffpunkt auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Mohrenstraße. Es führt der Schauspieler Manfred Callsen, einer der kompetenten Kollegen von StattReisen, mit denen gemeinsam Michael Bienert den Kleist-Rundgang entwickelt hat.
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