In einem Studio im ehemaligen RIAS-Gebäude hat Michael Bienert heute ein 25-minütiges Interview über seine Arbeit als Stadtführer und "Berlinologe" gegeben, das live auf WDR 5 gesendet wurde. Gesprächspartnerin war Sabine Brandi.
Hier kann man es nachhören oder als Podcast herunterladen:
http://podcast-ww.wdr.de/medstdp/fsk0/71/717484/wdr5neugiergenuegtredezeit_2015-05-30_mitdemliteraturwissenschaftlermichaelbienertaufliteratourmiteinemberlinologensendungvom300515_wdr5.mp3
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Samstag, 30. Mai 2015
Dienstag, 26. Mai 2015
25 Jahre mit Brecht durch Berlin
Im Sommer 1990 wurde zum ersten Mal die Bitte an Michael Bienert herangetragen, einen Spaziergang auf den Spuren Brechts in Berlin durchzuführen. Daraus hat sich viel entwickelt: ein Buch, eine Zeitungsserie, verschiedene Artikel und Aufsätze und ungezählte Führungen auf verschiedenen Routen durch die Stadt.
Spaß macht es immer noch, sich immer wieder etwas Neues auszudenken, wie man auf dem Foto sehen kann: Es zeigt den Cicerone mit Brecht-Konterfei, aufgenommen mit zwei neugierigen Neuberlinern in der vergangenen Woche auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof. Das Interesse an Brecht nimmt kein Ende! Mehr Infos
Spaß macht es immer noch, sich immer wieder etwas Neues auszudenken, wie man auf dem Foto sehen kann: Es zeigt den Cicerone mit Brecht-Konterfei, aufgenommen mit zwei neugierigen Neuberlinern in der vergangenen Woche auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof. Das Interesse an Brecht nimmt kein Ende! Mehr Infos
Der Wohnpalast am Ostseeplatz
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| Michael Bienert vor dem sanierten Wohnpalast Fotos: Aurelio Schrey/Gewobag |
Zum Bericht über das Projekt auf architekturmeldungen.de
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| Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup und Gewobag-Vorstand Snezana Michaelis präsentieren die historische Kaltmangel im Keller des Wohnpalastes. |
Mittwoch, 20. Mai 2015
Kästner in Kreuzberg
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| Foto aus: KÄSTNERS BERLIN |
Donnerstag, 30. April 2015
Frühling auf dem Gasometer
Der Journalist Dirk Lausch (links) hat einen unwiderstehlichen Ort für ein Interview mit dem Autor Michael Bienert (rechts) vorgeschlagen: Ganz oben auf dem stillgelegten Gasometer in Schöneberg, von dem der Blick bei gutem Wetter weit über die Stadtgrenze reicht. Fotografiert hat Sascha Maikowski, der Besucher ohne Höhenangst auf dem Gestänge bis in 78 Meter Höhe begleitet und die Aussicht von dem Technikdenkmal sachkundig erklärt. Mehr Infos und Buchungen
Sonntag, 19. April 2015
Die Zwanziger Jahre in Berlin - aktualisierte Neuauflage
Die insgesamt 6. Auflage von DIE ZWANZIGER JAHRE IN BERLIN ist ausgeliefert worden. Das Buch ist vor neun Jahren erschienen, in der Zwischenzeit um einige Seiten umfangreicher, aber nur um 15 Cent teurer geworden. Und es verkauft sich besser denn je. Denn ein vergleichbar praktischer Führer ins Berlin der Weimarer Republik ist bisher nicht erschienen, das Interesse an dem Thema ungebrochen. Auch für die 6. Auflage haben Michael Bienert und Elke Linda Buchholz den Text durchgesehen, aktualisiert und einige gute Fotos durch noch bessere ersetzt (Berlin Story Verlag, 306 Seiten, 19,95).
Gustav mit der Hupe liest aus "Kästners Berlin"
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| Wolfgang Condrus Foto: Audible/Youtube |
Sonntag, 12. April 2015
Read Berlin! - Literaturfestival um die Torstraße
In Kreuzberg um die Oranienstraße, in Friedenau, Prenzlauer Berg und sogar Rudow gibt es längst anspruchsvolle, regelmäßig stattfindende Literaturfestivals, nun steht auch der Gegend um die Torstraße in Mitte ein literarisches Kiezevent bevor. Zwischen Charité und Volksbühne findet vom 24. bis 30. April das READ!BERLN LITERATURFESTIVAL statt, ein wenig vollmundig angekündigt als "das erste Berliner Literaturfestival, das die Stadt selbst zum Thema hat." Interessant sind das bunte Programm und die 16 Veranstaltungsorte allemal, zumal es neben Buchpremieren auch einen "digitalen Showroom", philosophische Gesprächsrunden und eine "Kültürabend mit Müsik" umfasst. Das Programm finden Sie hier.
Donnerstag, 9. April 2015
Hauser & Tiger - Neue Literaturreihe in memoriam Kurt Tucholsky in Moabit
Texte kann man vorlesen – man kann sie aber auch vertonen. Beide Spielarten gibt es am 16. April 2015 bei der Literaturreihe Hauser & Tiger in Moabit zu hören: Maruan Paschen liest aus seinem Debüt „Kai. Eine Internatsgeschichte“ und Rike Scheffler gestaltet aus ihren Texten mit Hilfe einer Loopmaschine lyrische Klangcollagen. Dazu gibt es hausgemachte Suppe, einen Kurt-Tucholsky-Cocktail und das Remake von Tucholskys berühmter Bücherbar. Dafür hat die Literaturreihe einen neuen Gastgeber gefunden: Das junge Barprojekt Kallasch& in der Unionstraße 2.
Die Literaturreihe Hauser & Tiger versteht sich als Entdeckungsreise mit Wohnzimmeratmosphäre. Sie setzt auf Bar statt Literaturhaus und Austausch statt stummer Zuhörerschaft. Hauser & Tiger will Gelegenheit bieten, Menschen aus dem Kiez zu treffen, gemeinsam neue Literatur zu erleben und sich über kreative Prozesse in Moabit auszutauschen. Bereits im Titel der Veranstaltungsreihe steckt eine Hommage an die literarische Tradition des Stadtteils. Sie erinnert an den in Moabit geborenen Schriftsteller und Pazifisten Kurt Tucholsky und seine Pseudonyme Kaspar Hauser und Theobald Tiger. (Quelle: Pressemitteilung der Veranstalter)
Hauser & Tiger
Donnerstag, 16. April 2015
Einlass und Suppe: 19.30 Uhr
Beginn der Lesung: 20.30 Uhr
Kallasch& Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Berlin
Eintritt frei
Weitere Informationen finden Sie unter www.facebook.com/hauserundtiger oder www.hauserundtiger.de
Die Literaturreihe Hauser & Tiger versteht sich als Entdeckungsreise mit Wohnzimmeratmosphäre. Sie setzt auf Bar statt Literaturhaus und Austausch statt stummer Zuhörerschaft. Hauser & Tiger will Gelegenheit bieten, Menschen aus dem Kiez zu treffen, gemeinsam neue Literatur zu erleben und sich über kreative Prozesse in Moabit auszutauschen. Bereits im Titel der Veranstaltungsreihe steckt eine Hommage an die literarische Tradition des Stadtteils. Sie erinnert an den in Moabit geborenen Schriftsteller und Pazifisten Kurt Tucholsky und seine Pseudonyme Kaspar Hauser und Theobald Tiger. (Quelle: Pressemitteilung der Veranstalter)
Hauser & Tiger
Donnerstag, 16. April 2015
Einlass und Suppe: 19.30 Uhr
Beginn der Lesung: 20.30 Uhr
Kallasch& Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Berlin
Eintritt frei
Weitere Informationen finden Sie unter www.facebook.com/hauserundtiger oder www.hauserundtiger.de
Mittwoch, 8. April 2015
Frühling in Paris (2): Ein Mann geht durch die Wand
Beim Spaziergang auf dem Montmartre taucht er plötzlich auf, der kleine Mann, der durch Wände gehen kann. Im Haus nebenan hat sein Erfinder, der Schriftsteller Marcel Aymé, gewohnt. Der kleine Platz davor trägt seinen Namen. Das Denkmal für die Hauptfigur seiner Erzählung "Le Passe Muraille" und ihren Autor ist 1989 eingeweiht worden, eine Gedenktafel vor dem Haus gibt ausführlich Auskunft über die Hintergründe.
Aymés Geschichte ist übrigens 1959 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle verfilmt worden... Warum gibt es eigentlich in Berlin nicht längst ein Denkmal für Franz Biberkopf, den Helden von Döblins "Berlin Alexanderplatz"?
Aymés Geschichte ist übrigens 1959 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle verfilmt worden... Warum gibt es eigentlich in Berlin nicht längst ein Denkmal für Franz Biberkopf, den Helden von Döblins "Berlin Alexanderplatz"?
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| Fotos: Michael Bienert |
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