Der 100. Geburtstag von Groß-Berlin im vergangenen Jahr war der Anlass für eine große Ausstellung zur Planungsgeschichte der Metropole - ausgehend von den Ereignissen der 1920er Jahre, rückblickend bis in die Kaiserzeit, vorausblickend bis in die Zukunft des Jahres 2070,
indem die Schau auch Ergebnisse des Internationalen Städtebaulichen
Ideenwettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070 öffentlich präsentierte. Wegen der Corona-Pandemie war die Ausstellung des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg nur vier Wochen im Kronprinzenpalais zugänglich - jetzt kann man sie auf dem eindrucksvollen Industriegelände besichtigen, das die AEG in Oberschöneweide hinterlassen hat. Peter Behrens entwarf die imposante Fabrik für die Automobilproduktion des Konzerns, die 1915 bis 1917 errichtet wurde, alleine diese Anlage ist eine Reise nach Oberschöneweide wert. Die Ausstellung füllt zwei weiträumige Hallen, am Wochenende finden Führungen statt, die auch die Besichtigung der Fabrik und eine Besteigung des markanten Wasserturms einschließen. Weitere Infos: https://unvollendete-metropole.de/ und
www.industriesalon.de/fuehrungen
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Freitag, 1. Oktober 2021
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Brandenburg in Berlin - Das Projekt "Stadt-Land gestalten"
Noch bis 16. Dezember stehen vor der Brandenburgischen Landesvertretung sechs knallbunte Infosäulen, auf denen die Stadt Falkenberg/Elster vorgestellt wird - wer nicht weiß, wo das liegt: ganz am Südrand des Landes Brandenburg zwischen Jüterbog und Bad Liebenwerda.
Die Stelen sind eine Ergebnis des Projekts "Stadt-Land gestalten" der Brandenburgischen Architektenkammer. Sie will die Baukultur in den ländlichen Räumen Brandenburgs fördern und wird dabei vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt. Mit einer Freiluftausstellung, Workshops und einer Publikation werden die Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch gebracht, die Stärken und Ziele einer Gemeinde identifiziert.
Seit 2015 werden so jährlich kooperativ Grundlagen für gutes Planen und Bauen erarbeitet. Dieses Jahr kam Falkenberg in den Genuss des Coaching-Programms, so wie bisher schon Plaue (Brandenburg/Havel), Letschin (Oderbruch), die Gemeinde Kloster Lehnin und das Amt Unterspreewald. 2020 ist das Amt Lenzen/Elbtalaue dran.
Dem in weiten Teilen Brandenburgs verbreiteten Gefühl, "abgehängt" zu sein und von "der Politik" nicht gehört zu werden, soll so begegnet werden. Stattdessen werden die Bürgerinnen und Bürger zum Mitgestalten motiviert.
Mehr Infos: https://www.ak-brandenburg.de/content/stadt-land-gestalten-mach-mit. Inhaltlich und organisatorisch betreut wird das Projekt von [BEST] - projekte für baukultur und stadt von Nicola Bröcker, Celina Kress und Simone Oelker (www.best-bb.de).
Die Stelen sind eine Ergebnis des Projekts "Stadt-Land gestalten" der Brandenburgischen Architektenkammer. Sie will die Baukultur in den ländlichen Räumen Brandenburgs fördern und wird dabei vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt. Mit einer Freiluftausstellung, Workshops und einer Publikation werden die Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch gebracht, die Stärken und Ziele einer Gemeinde identifiziert.
Seit 2015 werden so jährlich kooperativ Grundlagen für gutes Planen und Bauen erarbeitet. Dieses Jahr kam Falkenberg in den Genuss des Coaching-Programms, so wie bisher schon Plaue (Brandenburg/Havel), Letschin (Oderbruch), die Gemeinde Kloster Lehnin und das Amt Unterspreewald. 2020 ist das Amt Lenzen/Elbtalaue dran.
Dem in weiten Teilen Brandenburgs verbreiteten Gefühl, "abgehängt" zu sein und von "der Politik" nicht gehört zu werden, soll so begegnet werden. Stattdessen werden die Bürgerinnen und Bürger zum Mitgestalten motiviert.
Mehr Infos: https://www.ak-brandenburg.de/content/stadt-land-gestalten-mach-mit. Inhaltlich und organisatorisch betreut wird das Projekt von [BEST] - projekte für baukultur und stadt von Nicola Bröcker, Celina Kress und Simone Oelker (www.best-bb.de).
Donnerstag, 1. Januar 2015
Elektropolis Berlin
Elektrizität gehört so selbstverständlich zum Alltag der Großstadt wie die Luft zum Atmen: Ohne sie gäbe es keine Straßenbeleuchtung, keinen U- und S-Bahn-Verkehr, kein Internet. Dabei hat die Elektrotechnik erst seit etwa 130 Jahren alle Lebensbereiche infiltriert. Die "Musterstadt der metropolitanen Elektrifizierung" war bis zum Zweiten Weltkrieg Berlin. Die Entwicklung der Elektrotechnik und das Wachstum der Millionenstadt gingen Hand in Hand, beides ist bis heute im Stadtbild sichtbar geblieben. Vor dem Ersten Weltkrieg war die Berliner Elektroindustrie weltweit führend in dieser Branche und auch später noch ein "Global Player" mit 235.000 Beschäftigten an der Spree im Jahr 1939. Ein vom Landesdenkmalamt herausgegebener Führer stellt nun 450 Bauwerke der "Elektropolis Berlin" vor: Fabriken, Firmenrepräsentanzen, Kraft- und Umspannwerke, Fernsprechämter, BVG-Betriebshöfe für Straßen- und U-Bahnen, ausgewählte S-Bahnhöfe, aber auch Siedlungen und Sozialeinrichtungen für die Beschäftigten der einschlägigen Unternehmen. Viele Gebäude werden heute für andere Zwecke genutzt, weil die Betriebe nicht mehr existieren oder technische Anlagen modernisiert wurden - das Buch macht sie als Bausteine der "Elektropolis" wiedererkennbar. Auch Betriebe und Siedlungen im Brandenburger Umland sind berücksichtigt. Keine Frage, dieses Inventar ist ein gewichtiges Standardwerk zum Thema, darüber hinaus aber auch ein (von Ben Buschfeld) vorbildlich gestaltetes und anregendes Buch mit großartigen historischen Fotos, Karten und sogar ganz konkreten Routenvorschlägen für Flaneure - und das zu einem so unschlagbar günstigen Preis, dass es sich jeder leisten kann, der sich für Berliner Architektur- und Technikdenkmale interessiert.
Landesdenkmalamt Berlin (Herausgeber)
Elektropolis Berlin
Architektur- und Denkmalführer
von Thorsten Dame
mit Beiträgen von Matthias Baxmann, Katharina Beckmann, Nadine Bittner,
David Derksen, Konstanze Dyck, Jessica Hänsel, Robert Haesecke-Diesing, Claudia Hain, Gisbert Knipscheer, Tanja Kastowski, Ann-Kristin Kirsch, Tina Kühn, Florian Leitner, Ines Oberhollenzer, Mirco Schneider
Gestaltung: buschfeld.com – graphic and interface design
19,5 x 24,0 cm, 544 Seiten, Hardcover
450 Objekte im Porträt, 6 Routenvorschläge, Anhang und Register
680 Duotone-Abbildungen, 47 Karten und Lagepläne
Preis 29,95 Euro
Michael Imhof Verlag
ISBN 978-3-7319-0132-7
Weitere Informationen: http://www.imhof-verlag.de/architektur-und-denkmalfuehrer-elektropolis-berlin.html
Elektropolis Berlin
Architektur- und Denkmalführer
von Thorsten Dame
mit Beiträgen von Matthias Baxmann, Katharina Beckmann, Nadine Bittner,
David Derksen, Konstanze Dyck, Jessica Hänsel, Robert Haesecke-Diesing, Claudia Hain, Gisbert Knipscheer, Tanja Kastowski, Ann-Kristin Kirsch, Tina Kühn, Florian Leitner, Ines Oberhollenzer, Mirco Schneider
Gestaltung: buschfeld.com – graphic and interface design
19,5 x 24,0 cm, 544 Seiten, Hardcover
450 Objekte im Porträt, 6 Routenvorschläge, Anhang und Register
680 Duotone-Abbildungen, 47 Karten und Lagepläne
Preis 29,95 Euro
Michael Imhof Verlag
ISBN 978-3-7319-0132-7
Weitere Informationen: http://www.imhof-verlag.de/architektur-und-denkmalfuehrer-elektropolis-berlin.html
Sonntag, 14. Dezember 2014
Chamisso in Kunersdorf - Buntbuch 55 erschienen
"Wie ich einmal auf dem Lande Langeweil und Muße genug hatte, fing ich anzu schreiben", berichtet Adelbert von Chamisso 1829 in einem Brief über die Entstehung von Peter Schlemihls wundersamer Geschichte im brandenburgischen Kunersdorf, wohin Freunde den Botaniker und Dichter vor der antifranzösischen Stimmung im Berlin der Freiheitskriege gegen Napoleon in Sicherheit gebracht hatten. Chamisso nährte die Legende, die Erzählung sei quasi absichtslos entstanden, weil dies seiner späteren Poetik entsprach. Doch es gibt Quellen im Nachlass, die ein anderes Licht auf den Entstehungsprozess werfen: "Das Blitz Prosa schreiben wird mir ungeheuer Sauer - mein Brouillon sieht toller aus als alle Verse, die ich je gemacht - hat es sich denn zu ruhiger vernünftiger Prosa gesetzt?" So Chamisso im September 1813 aus Kunersdorf an den Freund Hitzig in Berlin. Im Dialog mit dem Freund arbeitete Chamisso zielstrebig daran, sich zum Prosaerzähler weiterzuentwickeln. Der Blick in den Nachlass erlaubt es, Chamisso Selbstauskunft über die Entstehung seiner berühmtesten Erzählung einer kritischen Revision zu unterziehen. Insofern war es eine gute Entscheidung, das vor Jahren erschienene Frankfurter Buntbuch über Chamisso in Kunersdorf von einer Bearbeiterin des Chamisso-Nachlasses in der Berliner Staatsbibliothek noch einmal neu schreiben zu lassen. Die Autorin Monika Sproll ist dort mit der wissenschaftlichen Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses beschäftigt. Im Chamisso-Literaturhaus berichtete sie heute bei der Buchvorstellung, wie sehr Chamisso über die Entstehung des Schlemihl hinaus mit Kunersdorf verbunden war. Während seines Aufenthaltes auf dem Mustergut der Familie Itzenplitz im Jahr 1813 arbeitete er an einem Verzeichnis der dort kultivierten Gewächse. Auch nach seiner Weltreise (1815-18) hielt der Botaniker Chamisso den Kontakt nach Kunersdorf. Als er 1821 den Auftrag erhielt, 30 Herbarien für Schulen anzulegen, sandte Chamisso Listen von Pflanzen, die dann für ihn in Kunersdorf angebaut und nach Berlin verschickt wurden.
Monika Sproll
Adelbert von Chamisso in Cunersdorf
Frankfurter Buntbücher 55
Kleist-Museum-Frankfurt/Oder 2014
Vertrieb durch den Verlag für Berlin-Brandenburg
32 Seiten, zahlreiche Abbildungen
8 Euro
Monika Sproll
Adelbert von Chamisso in Cunersdorf
Frankfurter Buntbücher 55
Kleist-Museum-Frankfurt/Oder 2014
Vertrieb durch den Verlag für Berlin-Brandenburg
32 Seiten, zahlreiche Abbildungen
8 Euro
Samstag, 13. Dezember 2014
Peter Schlemihl - Geschichte eines Buches im Kleist-Museum
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| Blick in die Frankfurter Ausstellung Fotos: Michael Bienert |
Bis 1. März 2015 im Kleist-Museum. Weitere Informationen
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| Bernd Ballmann erklärt akribisch die Feinheiten von Buchillustrationen. |
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| Schlemihl aus Meißner Porzellan (um 1925), eine Leihgabe aus der Sammlung des Schriftstellers Günter de Bruyn. Man beachte den Schatten, den die Figur wirft (rechts im Bild)! |
Freitag, 8. November 2013
Papierballett in Potsdam
Sie wiegen nur sieben Gramm und setzen sich beim geringsten Luftzug in Bewegung: Die Papierfiguren der Marbacher Künstlerin Cäcilie Davidis drehen sich seit gestern abend im Potsdamer Einstein Forum, dort ist die Installation "Papierballett" noch bis Mitte Februar 2014 zu sehen. Über 120 Figuren umfasst die Ballett-Kompagnie mittlerweile, die auch schon im Gutenberg Museum in Mainz gastierte. An unsichtbaren Fäden hängen sie in Potsdam vor einer gelben Wand und werfen Schatten, die ebenso filigran wirken wie die Tänzerinnen selbst. Der Fotograf Chris Korner hat dieses Wechselspiel von Materie, Licht und Schatten in Schwarz-Weiß-Bildern fixiert. Von einer "Ästhetik der Entschwerung" sprach der Papierhistoriker und Literaturkritiker Lothar Müller bei der Eröffnung. Mit seiner Leichtigkeit, Sinnlichkeit und Poesie setzt das Papierballett einen anmutigen Kontrapunkt zu den intellektuellen Diskursen im Einstein-Forum. Die Installation ist bei Veranstaltungen und während der Bürozeiten, also werktags zwischen 9 und 17 Uhr, zu besichtigen.
Freitag, 18. Oktober 2013
Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die neue Dauerausstellung im erweiterten Kleist-Museum
Von Michael Bienert - Das Kleist-Museum in Frankfurt/Oder hat einen Neubau erhalten, außen spröde und kantig, um dem kleineren barocken Altbau nicht die Schau zu stehlen, innen jedoch angenehm hell, freundlich, geräumig und zweckmäßig. Die neue Dauerausstellung mit dem Titel "Rätsel. Kämpfe. Brüche." beginnt im Obergeschoss und erstreckt sich über beide Gebäude. Zu einem gewagten Schnitt hat sich die Kuratorin Barbara Gribnitz entschlossen: Werk und Leben präsentiert sie scharf getrennt, die Rezeptionsgeschichte bleibt ausgeblendet - oder aber künftigen Sonderausstellungen vorbehalten. Eine tiefe Skepsis gegenüber der bisherigen Überlieferungs- und Deutungsgeschichte des Autors ist hinter dieser Entscheidung zu spüren. Stattdessen versucht die Ausstellung, sogleich in medias res zu gehen und den Besucher mit der eigentümlichen Kleistschen Sprache zu konfrontieren.
Den ersten Raum erleuchten etwa zwanzig Lichtkörper in Kodexform, Schmetterlingen gleich, auf deren Flügeln Kleist-Zitate und Erläuterungen zu Schriftbild, Satzbau, Rhythmus, Versmaß oder Interpunktion zu lesen sind. Ein Videoprojektion an der Längswand weitet den fensterlosen Raum, abstrakte Ornamente ziehen sachte von links nach rechts: Nichts soll von den Wörtern und Sätzen Kleists ablenken, kein vorgegebenes Bild soll sich in die Rezeption mengen.
Der zweite Raum ist von dünnen Stangen bis zur Decke vergittert, ein Labyrinth, dessen Ausgang man erst suchen muss. Dabei reagieren Sensoren auf den Besucher, mit Lichtblitzen starten an manchen Stellen Kleist-Zitate zu Hören, sie dringen aus kleinen Lautsprechern, die in den schwarzen Gitterstangen der Rauminstallation versteckt sind. Die Zitate sollen knapp in zentrale Themen von Kleist Werk einführen: Zufall, Recht, Gewalt, Identität. Vertieft wird das Wort-Raum-Erlebnis bei Bedarf durch umfangreiches Text- und Bildmaterial auf einem iPad, das ebenfalls auf unsichtbare Sensoren im Raum reagiert.
Den ersten Raum erleuchten etwa zwanzig Lichtkörper in Kodexform, Schmetterlingen gleich, auf deren Flügeln Kleist-Zitate und Erläuterungen zu Schriftbild, Satzbau, Rhythmus, Versmaß oder Interpunktion zu lesen sind. Ein Videoprojektion an der Längswand weitet den fensterlosen Raum, abstrakte Ornamente ziehen sachte von links nach rechts: Nichts soll von den Wörtern und Sätzen Kleists ablenken, kein vorgegebenes Bild soll sich in die Rezeption mengen.
Der zweite Raum ist von dünnen Stangen bis zur Decke vergittert, ein Labyrinth, dessen Ausgang man erst suchen muss. Dabei reagieren Sensoren auf den Besucher, mit Lichtblitzen starten an manchen Stellen Kleist-Zitate zu Hören, sie dringen aus kleinen Lautsprechern, die in den schwarzen Gitterstangen der Rauminstallation versteckt sind. Die Zitate sollen knapp in zentrale Themen von Kleist Werk einführen: Zufall, Recht, Gewalt, Identität. Vertieft wird das Wort-Raum-Erlebnis bei Bedarf durch umfangreiches Text- und Bildmaterial auf einem iPad, das ebenfalls auf unsichtbare Sensoren im Raum reagiert.
Freitag, 6. September 2013
Perlen für den Rucksack
Unter diesem Titel besprechen die Potsdamer Neuesten Nachrichten unser neues Buch Potsdam - Weltkulturerbe im Wandel, kritisch und nicht unfreundlich im Gesamturteil. Hier lesen
Baudenkmal Bundesschule Bernau
![]() |
| Moderne Architektur, eingebettet in die märkische Landschaft: die ADGB-Bundesschule auf dem Cover der Neuerscheinung |
Die ehemalige Gewerkschaftsschule entstand zwischen 1928 und 1930 nach Plänen des Bauhausdirektors Hannes Meyer und seines Partner Hans Wittwer, in der Nazizeit wurde sie zur "Reichsführerschule" umfunktioniert. Soeben ist ein kleines Buch erschienen, das die Geschichte des Baudenkmals Revue passieren lässt und die Sehenswürdigkeiten der Anlage vorstellt:
Günter Thoms / Peter Steininger:
Die ADGB-Bundesschule Bernau in Berli.
E. A. Seemann Verlag 2013
48 Seiten, 9.95 €
Inhalt und Leseprobe
Samstag, 10. August 2013
Potsdam - Weltkulturerbe im Wandel
Unser neues Buch ist erschienen und ab sofort lieferbar!
Michael Bienert, Elke Linda Buchholz, Alexander Rost
Potsdam. Weltkulturerbe im Wandel
224 Seiten, 134 Abbildungen, 14,95 EUR
Ellert & Richter Verlag 2013
Mehr Infos
Michael Bienert, Elke Linda Buchholz, Alexander Rost
Potsdam. Weltkulturerbe im Wandel
224 Seiten, 134 Abbildungen, 14,95 EUR
Ellert & Richter Verlag 2013
Mehr Infos
Freitag, 5. April 2013
Die Jagiellonen in Potsdam
"Hier geht es nicht um abgelegene provinzielle Regionen, sondern um eine Hochkultur, die international auf der Höhe ihrer Zeit war. Das Potsdamer Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte hat sich in eine Schatzkammer der Spätgotik und Frührenaissance verwandelt, um eine hierzulande fast unbekannte Fürstendynastie vorzustellen. Die Jagiellonen waren um 1500 das mächtigste Königshaus in Mitteleuropa und herrschten vom Ostseestrand bis zum Schwarzen Meer. Und als kluge Machtstrategen wussten sie: Nur wer die besten Künstler für sich arbeiten lässt, sichert sich bei den Zeitgenossen Ansehen und einen dauerhaften Platz im Gedächtnis der Nachwelt", schreibt Elke Linda Buchholz im TAGESSPIEGEL über die hochkarätige Jagiellonen-Ausstellung in Potsdam. Lesen Sie den gesamten Bericht hier.
Freitag, 22. Februar 2013
Schiller in Potsdam 1804, zweite Auflage
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| Der ausgefaltete Umschlag des Buntbuches Schiller in Potsdam 1804 hat eine frischere Farbe bekommen, das Heft acht Seiten mehr. |
Dienstag, 2. Oktober 2012
Chamissos Nachlass und andere Kostbarkeiten
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| Ein Notizbuch aus Chamissos Nachlass Mit freundlicher Genehmigung der Staatsbibliothek PK |
Am Samstag, den 6. Oktober um 16 Uhr findet im Chamisso-Literaturhaus in Kunersdorf ein Werkstattgespräch zum Nachlass des Dichters und Naturforschers Adelbert von Chamisso in der Staatsbibliothek statt. Die Germanistin Monika Sproll und die Archivarin Anja Krüger erzählen von ihren Arbeiten mit dem umfangreichen, bisher wenig bekannten Nachlass, von ihren Entdeckungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die ihre Arbeit bisher erbracht hat.
Mittwoch, 4. April 2012
Noch keine App für Sanssouci
Heute wollte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten pünktlich zur Osterreisezeit ihre iPhone-App vorstellen, mit der man sich durch Park Sanssouci navigieren kann - daraus wird aber nichts, weil "nicht gewährleistet werden konnte, dass die Applikation rechtzeitig im AppStore verfügbar ist", so die Pressemitteilung. Wir kennen das Problem, Apple prüft die eingereichten Apps und verlangt Nachbesserungen, wenn sie nicht fehlerfrei laufen. Kein Grund zur Häme, wir hatten mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber inzwischen funktioniert unser digitaler Führer Friedrich der Große in Berlin auf der Guidewriters-App aus dem AppStore tadellos. Hier gehts zur Vorschau.
Freitag, 23. März 2012
App ins Wochenende: Die Zwanziger Jahre um Berlin
![]() |
| Am S-Bahnhof Griebnitzsee |
Dienstag, 20. März 2012
Friedrich der Große auf dem iPhone
Jetzt ist es soweit: Apple hat die App, auf der wir ab sofort digitale Reiseführer anbieten können, freigegeben und in den App Store aufgenommen. Wir starten gleich mit drei Navigationsangeboten: Der Guide Friedrich der Große in Berlin ist ein Wegweiser ins aufgeklärte Berlin des 18. Jahrhunderts, für den uns die Zentral- und Landesbibliothek historisches Kartenmaterial zur Verfügung gestellt hat.
Sonntag, 14. August 2011
Der Sommer aus anderer Sicht
Freitag, 8. Juli 2011
Knockout im Jagdschloss
Im Feuilleton des TAGESSPIEGEL startet eine neue Sommerserie über ungewöhnliche Museen, die einen Sommerausflug über die Berliner Stadtgrenze hinaus lohnen. Wir machen den Anfang mit Beiträgen über das Schorfheidemuseum (Foto) in Groß Schönebeck (von Michael Bienert) und die Franckeschen Stiftungen in Halle (von Elke Linda Buchholz). Hier schon mal eine Leseprobe: "Fest draufhauen! Noch fester!! Der braunlederne Boxsack braucht einen kräftigen Knuff, dann fluten die Lautsprecherboxen das Max-Schmeling-Kabinett mit Wettkampfgejohle. Aus der Ecke eines halben Boxrings blickt eine lebensgroße Puppe des Sportidols wohlgefällig auf die Kraftübungen der kleinen Besucher. Solch eine Haut-den-Lukas-Ecke sollte es in jedem Museum geben! Uns kulturhungrigen Eltern bliebe viel Genörgel des Nachwuchses während Ausflügen erspart..."
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Hofnarren des Sozialismus auf Burg Beeskow
Ein Narr im Schellenkostüm erzählt Kindern eine Geschichte: Dieses scheinbar harmlose Gemälde (Ausschnitt auf dem Katalogumschlag rechts) von Andreas Schmidt lässt sich als Gleichnis auf die Rolle der Kunst in der DDR lesen – zugleich als Allegorie der gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse im Land. Zu sehen ist das Werk in der Ausstellung BilderBühnen auf Burg Beeskow, unter den 25 Großformaten findet sich auch ein interessantes Frühwerk des Malerstars Neo Rauch. Die Besprechung der Ausstellung von Elke Linda Buchholz lesen Sie im Tagesspiegel.
Montag, 8. November 2010
Schön bunt hier
Die Internetrecherche zum Stichwort „Bunte Republik" führt zu einem flotten Musikvideo, in dem Knetmännchen blitzschnell ihr Aussehen wechseln. Aus einem gelbhäutigen Asiaten wird ein rothaariger Irokese, aus einem Eskimo ein Afrikaner, aus einem Sumo-Ringer ein Torero. „Wir stehn am Bahnsteig und begrüßen jeden Zug, / denn graue deutsche Mäuse, die haben wir schon genug", nölt dazu Udo Lindenberg auf dem Titelsong seines Albums Bunte Republik Deutschland. Die Platte - rechts das Cover - erschien 1989, wenige Wochen vor dem Fall der Berliner Mauer. Kannte Bundespräsident Christian Wulff das Lied, als er seine Antrittsrede vor dem Bundestag mit dem Bonmot schmückte, die Bundesrepublik sei längst eine liebenswürdige „bunte Republik Deutschland"? Seither geht es hierzulande total bunt durcheinander. Grüne verteidigen den ungeliebten Wulff gegen die CSU, und der Sozialdemokrat Thilo Sarrazin zieht als Lautsprecher der Ewiggestrigen durchs Land. Nur auf Udo Lindenberg ist Verlass: Heute Abend will er in Neuhardenberg, unweit der polnischen Grenze, bei einem Sonderkonzert zur Erinnerung an den Mauerfall die „Bunte Republik Deutschland" proklamieren. Der Bundespräsident hat die Einladung zu dem fröhlichen Staatsakt angenommen. - Weitere Kolumnen aus der Kulturrepublik finden Sie hier.
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